Archive for May, 2008

teh weekend…

Sunday, May 18th, 2008

… es geht so schnell vorbei…

teh weekend

Kimbo Slice Fight Videos

Sunday, May 18th, 2008

kimbo slice fight videos
Heute gibt es einen kleinen Bericht über eins meiner geheimen Laster: Manche werden schon wissen, dass ich eine gewisse Kampfkunstaffinität hege. Alle heiligen Zeiten, wenn ich Abends nichts groß vorhabe, mach ich mir ein kühles Bierchen auf, und lese die überaus interessanten Forenbeiträge auf http://www.kampfkunstforum.de/, Unterrubrik Selbstverteidigung.
Das ist immer ein sehr humoriger Zeitvertreib, zumal viele Diskussionsteilnehmer solange eine Kampfkunst betreiben, wie sie geregelten Bartwuchs haben: In den meisten Fällen sind das drei Wochen.

Da wird dann geklärt, ob man tödliche Techniken bei einer Pausenhofschlägerei einsetzen sollte, und wie man hinterher mit der Schuld umgeht, wenn man die halbe 7B per Handkante eliminiert hat. Ab und zu mischt sich ein alter Messerkampfexperte ein, beschimpft alle und unterstreicht seine Skrupellosigkeit im Umgang mit der Klinge. Der würde dich abstechen. Und DICH auch.

Wie dem auch sei, neben all den erbaulichen Wortwechseln ist das Forum auch ein reicher Fundus an astreinen Links, so dass ich nach kurzer Verweildauer aufbreche zu einer Wanderung durch die Martial Arts Skurrilitäten des Internets.
Dabei bin ich unlängst auf ein affengeiles Kleinod gestossen: Kimbo Slice Fight Videos. Leider scheint die Seite im Moment down zu sein, das ist aber für meine Ausführungen nicht weiter wichtig.

Kimbo Slice, mit bürgerlichem Namen Kevin Ferguson, ist ein Tier von einem Mann, der sich seinen Namen durch eine Reihe von Bareknucklefights gemacht hat, die seit einiger Zeit im Internetz kursieren. Für alle, die mit der Terminologie nicht vertraut sind: Er boxt sich in irgendwelchen Hinterhöfen mit anderen Typen, ohne Handschuhe und mit so richtig auf die Fresse. Auf dem Bild oben ist er der grüne mit der lila Hose.

In fast allen Videos sind die Rollen klar verteilt: Kimbo ist eine durchtrainierte 130 Kilo Boxmaschine, sein Gegner wiegt meist nochmal 30 Kilo mehr, denkt aber, Boxen, das sind doch die Dinger, wo der Ton rauskommt. Ruckzuck ist die Fresse dick.
Das alles ist so weltbewegend nicht, und wäre für mich sicher kein Grund gewesen, alle Videos anzukucken. Doch schon das zweite Video, das ich mir zu Gemüte geführt habe (Kimbo vs. Afropuff und Big Mac), hat neben meiner Blutgier auch mein soziologisches Interesse befriedigt. Da kann man tolle Unterwürfigkeitsgestik wie aus dem Lehrbuch betrachten, wenn Afropuff wie ein beleidigter Schuljunge die Hände in die Hosentaschen steckt und scheu zu Boden blickt, während Kimbo tobt wie ein tollgewordener Gorilla. Geordnete Wohnverhältnisse bekommt man zu sehen, wenn die Hauerei in einem kleinen Garten mit Terrasse vonstatten geht. Und wenn die beiden Kombatanten zu nah an die Satellitenvorrichtung geraten, gibt es laute Warnrufe, damit sich ja keiner an dem spitzen Metall stösst (Kimbo vs. Big D).

Und das ist das großartige an diesen Videos: Der zur Schau gestellten Welt aus Rumgepose und Machismo gelingt es nicht, die Realität restlos zu übertünchen. Oder um es mit anderen Worte zu sagen: Die tun nichts. Die wollen nur spielen.

Nachschlag: Wer sich alle Kämpfe gerne auf seine heimische Rechenmaschine laden möchte, kann dies hier tun. Ich empfehle besonders den oben bereits erwähnten Kimbo vs. Afropuff und Big Mac. Wer sehen will, wie ein Bodybuilderschönling ein Loch ins Fressbrett kriegt, dem sei zu Kimbo vs. Adryan geraten (Großartig hier: Big Mac kümmert sich nach getanem Handgemenge liebevoll um den angeschlagenen Adryan. Go Big Mac). Alle Verfechter der Kraft-vor-Technik Theorie lassen sich bitte mit Ray vs. Jose und Jorge (ganz unten bei den Bonus Fights) eines besseren belehren. Dicke Props an den großartigen Jorge Masvidal. Ach, macht euch einfach n Bier auf und kuckt alle Kämpfe an. Zum Schluß gibts noch ein Porträt von meiner Lieblingskampfschwarte Big Mac. Rock on!

Big Mac

Hunde, die kacken.

Monday, May 5th, 2008

hunde, die kacken

Hunde mögen Wurst. Wie sehr, das illustriert anschaulich “Hunde, die kacken - Ein schönes Buch von Karl und Max”. Wobei es vermessen wäre, die kunstvollen Gebilde, die die knuffigen Protagonisten aus ihrem Anus zaubern, mit dem schnöden Wort “Wurst” zu betiteln.

Entstanden ist dieses literarische Kleinod während eines Diplomkolloquiums an der FH Mannheim. Der Vortragende hatte den Fehler gemacht, kleine Notizblöcke auszugeben, damit man sich etwaige Fragen für später notieren konnte. Was der Kalle, der zufällig neben mir saß, und ich uns notiert haben, war allerdings die aufregende Welt der Stoffwechselvorgänge, wie sie in der Gattung Canis vorkommen.

Auf den ersten beiden Seiten galt es zunächst, eine Frage zu klären, die die Menschheit seit Anbeginn der Zeit bewegt: Was war zuerst da, der Hund oder die Wurst? Die Antwort darauf ist cremig, sämig und streckt sich in eleganten Windungen gen Himmel: Die Wurst, oder um genauer zu sein, die Kotwurst.

kotwurst
die kotwurst 2

Danach verfuhren wir, soweit ich mich entsinne, nach folgendem Schema: Einer von uns malte einen Hund beim Verrichten seines Geschäfts. Dem anderen oblag nun die hehre Aufgabe, dieses Bild mit einem angemessenen Soundword zu adeln. Entstanden ist ein Karneval der Ausscheidungen, der seinesgleichen sucht: Da wird geknattert, geböllert, georgelt und gekotet, gekackt, gedrückt und rausgepresst. Wurgs! Doch seht selbst.

hund
wursthund
hundewurst
wurst
noch ne wurst
kotwurst