Archive for the ‘teh weekend’ Category
Es ist machbar: teh weekend!1
Friday, December 11th, 2009Oh summer, where art thou?
Sunday, January 18th, 2009So lobet den Herrn und preiset ihn
Saturday, December 13th, 2008teh weekend in the sun.
Sunday, June 1st, 2008teh weekend…
Sunday, May 18th, 2008Look, it’s teh weekend!
Sunday, April 27th, 2008Seit ein paar Monaten gehe ich nun einem geregelten Broterwerb nach. Einige von euch führen zwar noch ihr wohlverdientes studentisches Lotterleben, aber vielen mag folgendes Phänomen bekannt vorkommen: Die Grenze zwischen Wochenende und Rest der Woche ist ungleich präziser, wenn man einen geregelten Arbeitstag zu bestreiten hat.
Als Student war es mir eigentlich egal, ob grade Mittwoch, Sonntag oder
Christi Himmelfahrt war. Dem ist nicht mehr so. Schon Sonntagnachmittag stellt sich bei mir hie und da eine, im Dunkel der Schuljahre verloren geglaubte, Melancholie ein, ob des nahenden Montags. Unter der Woche oft ein gegensätzliches Gefühl: Ungeduldiges Herbeisehnen des Feierabends, besonders in den harten Stunden des Nachmittagstiefs, nachdem man mal wieder zuviel Leberkäs beim Vinzenz-Murr gegessen hat. (Achtung: Die Fleischfachverkäuferin NIE unbeaufsichtigt eine Scheibe abschneiden lassen. Niemand möchte mit bebender Unterlippe eine 6 cm dicke Leberkässcheibe entgegennehmen.)
Nun habe ich festgestellt, dass ich im Laufe der Zeit zwei Rituale entwickelt habe, um sowohl das Wochenende gebührend zu feiern, als auch dem Nachmittagstief ein Schnippchen zu schlagen.

Diese kleine Skizze habe ich eines Tages zu Papier gebracht, aus Gründen, die ich heute nicht mehr nachvollziehen kann. Das erdnussförmige Tier, das im vollen Gallopp nach links aus dem Bild spurtet, ist augenscheinlich das “weekend”. Seitdem hat es einen festen Platz auf unserer magischen Tafel gefunden, die wir im Flur aufgehängt haben. Nachfolgend das aktuelle Bild.
Hier sieht man das Weekend mit einem Kaninchen an der Leine der Sonne entgegenrennen. Jedes Wochenende malen wir ein anderes Weekend auf, und ich muss sagen, ich bin jedesmal ein bisschen traurig, wenn wir es Sonntagabend ausradieren.
Deswegen, und weil auch schon wieder Sonntagabend ist, noch eine kolorierte Interpretation vom Weekend:

Der Roboter, den man im Hintergrund erkennen kann (gelb) ist Bestandteil des zweiten zeichnerischen Rituals, das ich entwickelt habe. Im folgenden versuche ich mal, anhand der Originalskizzen die Entstehungsgeschichte der sogenannten “T-Minus Roboter” zu beschreiben.

15.00 Uhr, ich sitze bei der Arbeit: Um mir in Erinnerung zu rufen, dass es nur noch 3 Stunden bis Feierabend sind, halte ich dies als militärische Zeitangabe fest. T-3 Stunden bis ich nach Hause gehen kann. Schnell noch eingerahmt, hey, das sieht ja aus wie ein Roboter. Voilà, der erste T-Minus Roboter.

16.00 Uhr: Wurgs, noch zwei Stunden bis Feierabend. Moment… Ich hatte doch vor ner Stunde diesen witzigen Roboter gezeichnet. Schon sehr viel räumlicher sieht der kleine Bursche aus, und laufen kann er auch schon.

17.00: Noch eine Stunde. Yeah, ich kann wieder einen Roboter aufmalen. Jetzt neu, mit Vernichtungsenergie.
So ungefähr ist es gelaufen. Seitdem habe ich zahlreiche Roboter aufgemalt, mal mehr, mal weniger, je nachdem, wieviel ich Zeit hatte bei der Arbeit.

Allerdings halte ich bewusst ein paar Regeln ein. Vor 3 Uhr nachmittags zeichne ich nie einen Roboter. Niemand will sehen, dass er noch 7 Stunden bis Feierabend hat. Außerdem kann es pro Stunde nur einen Roboter geben. Wenn ich zur vollen Stunde grade zu tun habe, hol ich das eben nach. So kam z.B. der Roboter mit dem grünen Visier zustande, T-0,33, noch zwanzig Minuten bis Feierabend.
Ich finde dieses Ritual sehr tröstlich, denn am Ende gewinnt immer der T-0 Roboter, und der T-8 frisst Staub.

Wie sieht’s mit euch aus: Habt ihr auch Rituale, die euch durch den Tag bringen? Und: Ja, das ist ein neuer Style, den ihr in den Bildern seht. Hier könnt ihr euch den Pwn3d Roboter in einer Spezialversion als Bildschirmhintergrund laden, bislang nur in einer Auflösung (1280×1024). Wer was anderes möchte, der schreibe mir.






